Leistungen aus dem THE AI EXPERTS Netzwerk

Module für den KI-Start im Unternehmen
Viele Unternehmen beginnen mit einzelnen KI-Experimenten oder Pilotprojekten. Nachhaltiger Nutzen entsteht jedoch erst, wenn Strategie, Organisation, Technologie und Governance zusammen gedacht werden. Die folgenden Module bieten einen strukturierten Rahmen, um KI systematisch im Unternehmen zu entwickeln und einzusetzen. Je nach Ausgangssituation können einzelne Module separat umgesetzt oder als abgestimmter Gesamtansatz kombiniert werden.Modul 1: KI-Readiness & Unternehmensanalyse
Solide KI-Ausgangsbasis schaffen: Readiness prüfen, Use Cases konkretisieren und umsetzbare Roadmap mit klaren Verantwortlichkeiten und Meilensteinen erarbeiten.Modul 2: KI-Steuerung & Leadership-Entscheidungen
Führungskräfte befähigen, KI souverän einzuführen: Strategisches Rüstzeug, klare Priorisierung und fundierte Entscheidungsgrundlagen für sichere, kompetente KI-Steuerung im Unternehmen.Modul 3: KI-Governance, Richtlinien & Verantwortlichkeiten
Strategische Governance für KI am Arbeitsplatz etablieren: Richtlinie entwickeln, Risiken klassifizieren, Schatten-KI vermeiden und klare Rollen sowie Meldeprozesse rechtskonform definieren.Modul 4: Kompetenzaufbau & Schulungen
Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen, Mitarbeitende im verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen zu schulen – Kompetenzaufbau ist somit regulatorisch vorgeschrieben.Modul 5: KI-Verständnis und Ethik
Gemeinsames Verständnis für Chancen und Grenzen von KI schaffen. Sensibilisierung für verantwortungsvolle Nutzung und Entwicklung von Future Skills für den sicheren KI-Einsatz.Modul 6: Use-Case-Entwicklung
KI-Anwendungen strukturiert entwickeln. Priorisierung von Anwendungsszenarien, Auswahl geeigneter Technologien sowie Bewertung von Integration und Nutzen.Organisatorische Voraussetzungen
In vielen Organisationen entstehen zunächst einzelne KI-Initiativen oder Pilotprojekte. Spätestens wenn mehrere Projekte parallel laufen, wird eine koordinierte Steuerung wichtig.
Eine klare Verbindung zwischen strategischen Unternehmenszielen, KI-Initiativen und Dokumentationsanforderungen – beispielsweise im Kontext des EU AI Act – schafft Transparenz und verhindert parallele Einzelentwicklungen.
Mit zunehmender Nutzung von KI entwickeln Unternehmen häufig neue Arbeitsweisen, die aus der Softwareentwicklung bekannt sind, etwa:
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iterative Entwicklungszyklen
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strukturierte Dokumentation
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Qualitätssicherung
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Continuous Integration / Continuous Deployment
Diese Veränderungen erfordern klare Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten.
Neue Rollen im Unternehmen
Mit der Einführung von KI entstehen häufig neue organisatorische Rollen:
KI-Botschafter
Multiplikatoren für Wissen und Orientierung im Unternehmen.
KI-Champions
Unterstützung der Fachbereiche bei der praktischen Anwendung von KI.
KI-Manager / KI-Beauftragte
Koordination von Projekten, Governance und strategischer Ausrichtung.
Diese Rollen helfen, einzelne Initiativen zusammenzuführen und eine konsistente Weiterentwicklung zu ermöglichen.
Make-or-Buy Entscheidung
Grundsätzlich sollten Unternehmen prüfen, ob einzelne Schritte – beispielsweise Readiness-Analyse, Roadmap-Erstellung, Umsetzung oder Betrieb – intern mit eigenen Ressourcen (MAKE) durchgeführt oder durch externe Spezialisten unterstützt werden (BUY).
Die Entscheidung hängt unter anderem ab von: vorhandenen internen Ressourcen und Kapazitäten, dem verfügbaren Budget und Zeitrahmen, dem vorhandenen internen Know-how sowie der strategischen Bedeutung der jeweiligen Initiative
In der Praxis wird diese Abwägung häufig je Modul getroffen, um Geschwindigkeit, Qualität und Skalierbarkeit sinnvoll auszubalancieren.
